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Tabakfabrik Linz

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Tabakfabrik Linz
Tabakfabrik Linz

Die „Tschickbude“, wie die Tabaktrafik Linz von den Einheimischen genannt wird, hat in den vergangenen zehn Jahren eine Transformation von der industriellen Produktionsstätte zur Kreativschmiede für junge Start-ups, Kulturinstitutionen und Medienagenturen durchlaufen. Der einmalige Charakter der ehemaligen Tabakfabrik Linz blieb dabei weitgehend erhalten. Denkmalschutz und Innenausbau unter bereits teilweiser Vermietung einiger Büroflächen stellten das ausführende Trockenbauunternehmen vor zusätzliche Herausforderungen.

Köpferauchen statt Tabakqualm

Über 330 Jahre wurde das Gelände der heutigen Tabakfabrik Linz als Produktionsstandort genutzt. Anfang der 2000er Jahre wurde die Tabakfabrik Linz privatisiert und international veräußert. Im Jahr 2009 wurde der Standort schließlich endgültig geschlossen und die Produktion verlagert. Um das Industriedenkmal vor dem Verfall zu schützen und langfristig zu erhalten, kaufte die Stadt Linz noch im Jahr 2009 die Tabakfabrik für knapp 17 Millionen Euro zurück. Nach und nach wurde das Gebäude zur Kreativschmiede umgebaut. Nicht nur die äußere Hülle, sondern vor allem auch die Raumeindrücke im Inneren galt es im Zuge der Adaptierungen für die vielfältigen neuen Nutzungen zu erhalten. Deshalb stellte der Innenausbau das ausführende Trockenbauunternehmen vor gehörige Herausforderungen, auch aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil der Arbeiten unter bereits teilweiser Vermietung des Gebäudes erfolgen musste.

Tabaktrafik Linz – Ein Umbau mit Bedacht

Stahlbauteile mussten einen Feuerwiderstand von R30 bzw. R90 erfüllen, die Bekleidung der Stahlträger zwischen den Tonnengewölben sollte möglichst schlank dimensioniert werden. Wegen ihrer besonderen Leistungsfähigkeit und geringen Bekleidungsstärken wurden dazu RIGIPS Glasroc F Ridurit-Platten verwendet.

Aufgrund der neuen Nutzung war es auch erforderlich, die rund 200 m lange, gebogene Halle in einzelne Brandabschnitte zu unterteilen. Zur Herstellung der brandabschnittsbildenden Bauteile mit Feuerwiderstand EI30 bis EI90 kamen ebenfalls RIGIPS Glasroc F Ridurit-Platten zum Einsatz. Sie erfüllen nicht nur die Anforderungen an den Brandschutz, sondern ermöglichen als Leichtbaukonstruktionen die nachträglichen bzw. künftigen Anpassungen an neue Gegebenheiten und Nutzungserfordernisse relativ einfach.

Das puristische Industrie-Design des Innenausbaus bildet einen spannenden Gegensatz zum altehrwürdigen Backsteingewölbe. Die flächenbündigen und rahmenlosen Fixverglasungen RIGIPS Window Planline fügen sich perfekt in die ästhetischen Ansprüche der modernen Architektur mit ein.

Fotocredit: Hermann Cisar, Archiv Austria Tabak

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