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Naturgips als nachhaltige Alternative

Nachhaltigkeit

Naturgips als nachhaltige Alternative
Bergbau Rigips Austria am Grundlsee in der Steiermark

Naturgips in all seinen Facetten bildet eine nachhaltige Alternative zu REA-Gips. Doch warum ist das so?

Die Entstehung von Naturgips

Gipsrohstein setzt sich zusammen aus CaSO4 ( = Calciumsulfat-Dihydrat ) x 2H2O (=Wasserstoffperoxid) und diversen Nebenmineralen. Der erste Gips ist somit vor ca. 250 Mio. Jahren durch das Eindampfen von Meerwasser entstanden.

Durch den Druck, der bei der Alpen-Bildung ausgeübt wurde, wandelte sich Gips zu Anhydrit (CaSO4) um. Es kommt zur Ablagerung von Sedimenten und damit zur Überschiebung und Hebung der Alpen. Unter Sedimenten versteht man Teilchen aus Flüssigkeiten, die sich unter dem Einsatz der Schwerkraft absenken oder ablagern.

Die Rückwandlung von Anhydrit in Gips

Anhydrit, auch als Anhydritspat bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfate“ mit der chemischen Zusammensetzung Ca[SO4] und damit chemisch gesehen Calciumsulfat.  Anschließend wurde oberflächennaher Anhydrit durch Regenwasser wieder in Gips umgewandelt (rund 10 – 30 m). Die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren bedeckte den Gips mit 10 – 30 m Gletschermoräne (Abraum).

Die Vorteile von Naturgips

REA-Gips, das Gegenstück zu Naturgips, entsteht nicht auf natürliche Weise, sondern stellt ein Nebenprodukt in Rauchgasentschwefelungsanlagen, beispielsweise von Kohlekraftwerken, dar.  Durch das vermehrte Schließen der Kohlekraftwerke in Europa, ist Naturgips damit umso wertvoller.

Außerdem zeichnet sich Naturgips durch folgende Punkte als umweltfreundlich und nachhaltig aus:

  • reines Naturprodukt, das auf natürliche Weise durch Ablagerungen entstanden ist
  • muss damit nicht extra hergestellt werden
  • beinhaltet keine Schadstoffe
  • hat niedrigen CO2-Ausstoß und lässt sich mit wenig Energieaufwand fördern
  • kann unbegrenzt recycelt werden

Naturgips von Rigips Austria

RIGIPS Austria, als Teil der Saint-Gobain Austria GmbH, setzt ausschließlich auf Naturgips und gewinnt diesen seit 1951 aus dem eigenen Bergbau am Grundlsee.

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