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Hauptbibliothek Universität Graz

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Hauptbibliothek Universität Graz

Die Bibliothek ist das Herz der Uni Graz: hier wird gelernt, geforscht und publiziert. Die größte Bildungseinrichtung der Steiermark verfügt über insgesamt 4 Millionen Informationsträger.

Historischer Bestand mit modernster Funktionalität

Für die Erweiterung der Bibliothek wurden ein Anbau aus den 1970er Jahren und der Verbindungsgang zwischen dem Hauptgebäude und der historischen Bibliothek abgerissen. Dadurch entstand Platz für ein zentrales Foyer mit einem neuen Vorplatz als attraktive Freiluft-Aufenthaltszone. Dieser Platz wird von einem weit auskragenden Glaskubus überdacht, der sich auf dem Dach des Altbaus befindet und nach 125 Jahren endlich seine ursprüngliche Fassade zurückerhielt.

Die Bundesimmobiliengesellschaft, als Eigentümer des Gebäudes, investierte etwa 28 Millionen Euro in den Umbau und Neubau der Bibliothek. Die Bauarbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von knapp drei Jahren. Das Hauptziel des Projekts war es, den historischen Bestand mit modernster Funktionalität auszustatten. Für das ausführende Trockenbauunternehmen Pichler Trockenbau aus Passail war dies eine besonders anspruchsvolle Aufgabe, sowohl technisch wie auch gestalterisch. Es galt eine Kombination aus über 7.000 Quadratmetern Gipskartonwänden, etwa 2.000 Quadratmetern Brandschutzbekleidungen und mehr als 12.000 Quadratmetern Deckenbekleidung zu realisieren. Dabei wurden höchste Ansprüche an die Ausführungsqualität und das Erscheinungsbild gestellt.

Anspruchsvoller Trockenbau

Für den Bibliotheksneubau war es unerlässlich, nahezu alle Deckenflächen als Akustikdecken mit Lochplatten zu gestalten, um den Geräuschpegel in den offenen Lesebereichen auf ein Minimum zu reduzieren. Zum Einsatz kamen dabei die RIGIPS Rigiton Air Lochplatten. Außerdem wurde in den Trennwänden der ISOVER Trennwand-Klemmfilz sowie unsere RIGIPS Glasroc F Ridurit in der Brandschutzbekleidung eingebaut.

Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung bestand darin, die Trockenbaukomponenten in die historischen Gebäudeteile zu integrieren. Dies erforderte sowohl in der Planungsphase als auch vor Ort von den Monteuren eine herausragende Leistung in Bezug auf logistische Organisation, Zeitmanagement und Präzision bei der Ausführung. Zudem war umfangreiches technisches Know-how vonnöten.

>> Das Hauptziel des Projekts war es, den historischen Bestand mit modernster Funktionalität auszustatten. <<

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