Mit Superkraft voraus bei Saint- Gobain Austria

Saint-Gobain. Mit Superkraft voraus.
Die Superhelden von Saint-Gobain Austria stellen sich täglich der Herausforderung die Welt zu einem besseren Zuhause zu machen. Saint-Gobain Austria entwickelt, produziert und vertreibt Baustoffe und Systeme, die für Wohlbefinden sorgen und komfortablen und nachhaltigen Lebensraum schaffen. Innovation und höchste Kompetenz in den Bereichen Nachhaltigkeit, Schallschutz, Brandschutz
und Wärme- und Kälteschutz sowie Abdichtung und Luftdichtheit. Unsere Saint- Gobain Austria Superhelden glänzen genau mit diesen Fähigkeiten.
 

Mit Superkraft voraus – Flame Man ist unbrennbar

Flame Man - Brandschutz Superheld unter dem Dach von Saint-Gobain Austria

Die Superkraft von Flame Man ist die Unbrennbarkeit, womit er Brände verhindert
und im Fall des Falles vor der Ausbreitung etwaiger Flammen schützt. Flame Man sorgt somit für ein hohes Maß an Sicherheit und Brandschutz.

Akustica – Für den komfortablen Schallschutz

Akustica - Saint-Gobain Superhelden - Mit Superkraft voraus

Innovatives und nachhaltiges Bauen – dafür steht Akustica. Sie sorgt für Ruhe, Sicherheit und besten Komfort in jedem Zuhause. Störende Geräusche von außen als auch von Raum zu Raum reduziert sie deutlich.
 

Mit Transformica bis 2050 klimaneutral – Mit Superkraft voraus

Transformica - Mit Superkraft voraus - Saint-Gobain Superhelden

Um das Saint-Gobain Ziel CO2 -Neutralität bis 2050 zu erreichen, setzt sich Transformica für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Ihre Bereiche reichen von Mitarbeiter, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Komfort bis hin zur kontinuierlichen Verbesserung und Services, wie Ausbildung & Qualifikation. Sie zeigt die richtigen Schritte auf, um nachhaltig zu wirtschaften, das Klima zu
schützen und somit den Planeten für zukünftige Generationen zu bewahren. Ganz im Sinne von „Making the world a better home“.
 

Fice Man – Mit ihm ist es uns weder zu warm noch zu kalt

Saint-Gobain Superhelden - Mit Superkraft voraus - Fice Men
Nicht zu kalt und nicht zu warm – Fice Man sorgt immer für die ideale Raumtemperatur und das perfekte Wohlfühlklima. Fice Man hält die Hitze draußen und sorgt für angenehme Kühle im Sommer. Im Winter bildet er ein Schutzschild um den Wohnraum und bewahrt somit die Wärme. Gleichzeitig hilft Fice Man beim Kostensparen.
 

Moisture Man – Mit Saint-Gobain Superkraft voraus

Moisture Men - Mit Superkraft voraus
Der neueste Superheld im Bunde der Saint-Gobain Austria Helden ist Moisture Man. Er dichtet Gebäude und Keller gegen das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit von draußen ab. Außerdem hält er die Gebäudehülle luftdicht und schützt die einzelnen Bauteile vor Kondensat.
 

Einzeln top – Gemeinsam unbesiegbar

Die Saint-Gobain Austria Superhelden arbeiten als Einheit und werden so zum unschlagbaren Team. Mehr zu den Fähigkeiten unserer Helden und wie sie diese in unseren Systemen einsetzen, erfährt man unter www.saint-gobain.at
 

220 in 2022 – so feiern WIR Geburtstag

©fuchs-video&photography: Geburtstagswünsche

…denn gleich 3 runde Geburtstage werden zelebriert! WEBER Terranova wird 95, ISOVER 75 und RIGIPS 50 Jahre alt, das macht 220 Jahre geballte Kompetenz! Und das wird gemeinsam gr0ß gefeiert!

Den Auftakt machte die Jubiläums-Grillfeier in Wien am 24. Juni für die MitarbeiterInnen aus Wien, Puchberg und Stockerau. Das Management-Team hat auch dieses Jahr wieder sein Talent als Grillmeister unter Beweis gestellt.

Am 26.8. geht die Feier im Werk Bad Aussee weiter und am 10.9. findet eine eigene RIGIPS 50-Jahr Feier in Bad Aussee statt wo Familien der MitarbeiterInnen herzlich eingeladen sind, unser Werk zu besichtigen und Kinder sich kreativ an unserer „Wall of next generation“ verewigen können.

Neben Bratwürsten, Spareribs und weiteren Köstlichkeiten vom Grill gibt es Geburtstagsgeschenke für alle: Senfspezialitäten aus der Senferei Annamax aus Bad Goisern und traditionelle Himbeerzuckerl in wunderschönen, Saint-Gobain gebrandeten Zuckerldosen.

Und zu guter Letzt steht auch die heurige Saint-Gobain Trockenbau-Trophy (ehem. RIGIPS Trophy) ganz im Zeichen unserer Jubiläen. Der Galaabend Mitte November wird den krönenden Abschluss der Festlichkeiten zu Ehren der besonderen Geburtstage bilden.

Glückwünsche aller Abteilungen und Standorte sind zu einem Geburtstags-Video​ zusammengefügt. Unser eigens kreiertes 220 Jahre-Logo wird uns das ganze Jahr durch unsere Social-Media und Medienschaltungen begleiten.

Wir wünschen unseren Marken WEBER Terranova, ISOVER und RIGIPS alles Gute und unseren MitarbeiterInnen ein gesundes und erfolgreiches 2. Halbjahr und viel Spaß beim gemeinsamen Feiern!

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Fotocredit: ©fuchs-video&photography

WEBER Terranova: 95 Jahre und ein neues Farbsortiment

WEBER Terranova 95 Jahre

WEBER Terranova feiert heuer sein 95-jähriges Bestehen und ist damit die älteste lokale Produktion für Putze und Farben in Wien. Dies zum Anlass, um die Innenfarben neu in Szene zu setzen.

WEBER Terranova Farb-Range erweitert, neu verpackt

Das Wandfarbsortiment umfasst klassische Innendispersionen sowie echte, hauptsächlich auf anorganischen Bindemitteln basierende mineralische Farben. Also echte Wiener mit kurzen, CO2-armen Transportwegen und das seit 95 Jahren. Anfang April 2022 wurde die WEBER Terranova Range erweitert und mit neuen, einprägsamen Namen versehen. Die traditionelle Innendispersion „Naturweiss“ wurde um zwei Produkte ergänzt: Einerseits das speziell für die Renovierung geeignete „Wiener Weiss“.  Die mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnete Farbe ist eine moderne Kombination aus den früheren Produkten weberlor A und weberlor Top.

Ebenfalls neu im Sortiment ist die neue, hochweiße Innenfarbe namens „Superweiss“. Diese strahlend weiße Innendispersion wurde speziell für den Neubau entwickelt. Die Produkte werden in umweltschonenden Eimern aus 100-%-Recyclingmaterial geliefert und zeichnen sich durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

WEBER Terranova Recyclateimer

„Echte“ mineralische Farben

WEBER verfügt auch über mineralische Wandfarben, die für ein besonders gesundes und angenehmes Raumklima sorgen. Der große Unterschied zu vielen herkömmlichen Mineralfarben ist, dass bei „echten“ Mineralfarben, wie weberlor Mineral bzw. weberlor Objekt Mineral, in einem hohen Maße anorganische Bindemittel wie Wasserglas zum Einsatz kommen. Wenn bei Farben Wasserglas Hauptbestand ist und diese auf mineralische Untergründe gestrichen werden, entsteht als chemische Reaktion eine Verkieselung, wodurch eine dauerhafte mechanische Verankerung der Farbe erfolgt. Dies hat den Vorteil, dass Farben weniger schnell „altern“.

WEBER Terranova, Teil der Saint-Gobain Austria, produziert seit mittlerweile 95 Jahren am Standort in Wien. Das Unternehmen versorgt die Region mit der größten Bautätigkeit Österreichs, mit hochwertigen lokal produzierten Produkten, die zusätzlich mit kurzen, CO2-armen Transportwegen punkten.

WEBER Terranova Sujet neue Farben

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Bilanz über 25 Jahre Nachhaltigkeit

Making the world a better Home: Nachhaltigkeitsnotizbuch und Gelschreiber

Am Freitag, den 13. Mai 2022 findet in der Wiener Innenstadt, im Hotel Bristol, die Pressekonferenz von Saint-Gobain Austria zum Thema Nachhaltigkeit statt. Neben Peter Giffinger, CEO Saint-Gobain Österreich waren auch hochkarätige Vertreter des Konzerns anwesend. Patrick Dupin, Senior Vice-President Compagnie de Saint-Gobain und CEO Saint-Gobain Nordeuropa und Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Germany & Austria waren vor Ort.

Anlässlich des Events wird Bilanz über 25 Jahre Nachhaltigkeit gezogen. Vieler namhafte Bau- Immobilien und Wirtschaftsmedien waren Teil des Events. „Wir haben in den letzten 25 Jahren große Anstrengungen unternommen, um sämtliche Unternehmensbereiche und -ebenen nachhaltiger zu gestalten. Mit einer Vielzahl an Projekten wird der Einsatz von CO2-intensiven Rohstoffen reduziert bzw. ersetzt, Energie durch die Nutzung von Abwärme eingespart bzw. der Bereich Logistik CO2-sparend gestaltet. Durch die 2021 erfolgte Umstellung auf Grünstrom, konnten zudem die jährlichen CO2-Emissionen um fast ein Drittel reduziert werden. Zielsetzung von Saint-Gobain Austria ist, durch eine schrittweise CO2-Reduktion – minus 30 % bis 2030 – bis spätestens 2050 die völlige CO2-Neutralität zu erreichen“, erklärte Peter Giffinger. Im Rahmen der Pressekonferenz wird auch ein strategisches Investment im Bereich Kreislaufwirtschaft angekündigt.

Leichtbau: 66 % weniger CO2

 „40 % der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Bauindustrie. Mit den Lösungen von Saint-Gobain für die Renovierung, die Gebäudehülle und den Leichtbau können mindestens zwei Drittel dieser Emissionen eingespart werden“, erklärt Patrick Dupin, Senior Vice-President Compagnie de Saint-Gobain und CEO Saint-Gobain Nordeuropa und ergänzt, dass nachhaltige Lösungen bereits 72 % des Konzernumsatzes ausmachen.

Saint-Gobain Austria ist am heimischen Markt mit ISOVER, Kaimann, RIGIPS und WEBER Terranova führend vertreten.  Um die Herausforderungen der Gegenwart, Dekarbonisierung und Ressourcenknappheit zu bekämpfen, erwartet der Konzern eine noch stärkere Verlagerung zum Leichtbau.  „Damit werden im Vergleich zu traditionellen Bauweisen rund 50 % weniger Rohstoffe benötigt“, verdeutlicht Patrick Dupin.

Mitarbeitende als starke Säule der Nachhaltigkeit

Selbstverständlich bilden bei Saint-Gobain auch die Mitarbeitenden eine starke Säule der Nachhaltigkeitsstrategie. Im besonderen Fokus stehen Benefits wie z. B. die 8,3-prozentige Aktienbeteiligung der Mitarbeiter am Konzern oder strikte Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. Damit nicht genug, bemüht sich der Konzern um eine noch aktivere Miteinbeziehung aller Beschäftigten durch einen internen Klimafonds. „Damit wird jeder einzelne Mitarbeitende, egal wo er in der Region Nordeuropa arbeitet, ermutigt, die besten Initiativen zu entwickeln, von kleinen alltäglichen Öko-Aktionen bis hin zu Investitionen mit großer Wirkung“, erklärt Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Germany & Austria.

Im Anschluss an die Pressekonferenz fand anlässlich „220 Jahre Saint-Gobain Austria:
50 Jahre RIGIPS, 75 Jahre ISOVER, 95 Jahre WEBER“ ein Cocktailempfang für die Medienvertreter:innen statt.

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Fotocredit: KatharinaSchiffl

25 Jahre respACT – Nachhaltig wirtschaften in Österreich

25 Jahre respACT mit Peter Giffinger, Herta Stockbauer und Georg Knill
 

25 Jahre respACT – Nachhaltiges Wirtschaften in Österreich

25 Jahre für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Wirtschaften in Österreich sind 25 Jahre respACT. 1997 gründete man den Austrian Business Council for Sustainable Development (ABCSD) gegründet, um das Konzept der nachhaltigen Entwicklung in der österreichischen Wirtschaft zu etablieren. Verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften ist heute so aktuell wie nie zuvor. Deshalb zieht respACT bei der Jubiläumsfeier Bilanz über 25 Jahre Corporate Social Responsibility (CSR) in Österreich.

Leben in einer lebenswerten und intakten Umwelt

Vor 50 Jahren, 1972, erschien der ersten Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit. Das Ergebnis war folgendes: „Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.“

Nachhaltigkeit ist auch Chefsache

Seit acht Jahren ist Saint-Gobain CEO Österreich Peter Giffinger im respACT-Vorstand und seit 2019 ist er respACT-Präsident. Für ihn hat sich seit dem Bericht des Club of Rome vieles zum Positiven verändert: „Ich denke dabei an Blei im Benzin, Asbest Cadmium in Kunststoff, Waldsterben, FCKW und einiges mehr“. Diese Dinge sind heute weitgehend verschwunden. Allerdings beobachtet Giffinger auch, dass der CO₂-Ausstoß weltweit einen Wert von 23 Milliarden Tonnen erreicht hat. Sein Wunsch für die Zukunft ist das Leben in einer intakten und lebenswerten Umwelt.

Nachhaltiges Wirtschaften bei Saint-Gobain

„40 % aller CO2-Emissionen werden von der Bauindustrie verursacht. Durch die Lösungen von Saint-Gobain für die Renovierung, die Gebäudehülle und den Leichtbau können mindestens zwei Drittel dieser Emissionen eingespart werden“, erzählt Patrick Dupin, Senior Vice-President Compagnie de Saint-Gobain und CEO Saint-Gobain Nordeuropa, „Nachhaltige Lösungen machen bereits 72 % des Konzernumsatzes aus“.

Saint-Gobain Austria ist am österreichischen Markt mit ISOVER, Kaimann, RIGIPS und WEBER Terranova vertreten. Die Herausforderungen der Gegenwart, wie die Dekarbonisierung und Ressourcenknappheit optimal zu bekämpfen, erwartet der Konzern eine noch stärkere Verlagerung hin zum Leichtbau. „Damit werden im Vergleich zu traditionellen Bauweisen rund 50 % weniger Rohstoffe benötigt“, verdeutlicht Patrick Dupin die Überlegung.

Gemeinsam in Bewegung bleiben mit respACT

Unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung bleiben“ setzt respACT auf Zusammenarbeit mit ihren Partner:innen und Wegbegleiter:innen, um verantwortungsvolles Wirtschaften weiter zur Selbstverständlichkeit in Österreich zu machen. Und dieses Engagement  zeigt bereits seine Wirkung, denn mittlerweile gehören bereits rund 370 Vorreiterbetriebe zum Netzwerk, darunter auch Saint-Gobain Austria.

In diesem Sinne: Happy Birthday und auf die nächsten 25 Jahre!

 

Copyright: Nicole Viktorik

Weiterführende Informationen

Über Prozesse im Bergbau und die Rekultivierung

Bergbau am Grundlsee in der Steiermark

Bei Rigips Austria wird Tagbau im Bergbau um Grundlsee betrieben. Die Materialseilbahn liefert den Gips direkt ins Gipsplattenwerk in Bad Aussee. Um den Impact auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten, spielt Rekultivierung eine enorme Rolle.

Der Tagbau bei RIGIPS Austria

Es beginnt mit dem Abraum Abtrag. Das ist Material, welches den Naturgips überdeckt und nicht zur Weiterverarbeitung von Gipskartonplatten verwendet werden kann. Dann wird der Gips/ das Anhydrit entweder gesprengt oder gebohrt. Anschließend wird der Gips/ das Anhydrit gefördert und danach zerkleinert und gebrochen.

Als letzter Schritt wird das gewonnene Material mittels der Materialseilbahn in das Gipskartonplattenwerk in Bad Aussee transportiert.

Qualitätssteuerung durch Etagenbau

Für die Qualitätssteuerung wird im Etagenabbau abgebaut – auf mehreren Etagen. Um den Eingriff in die Umwelt so gering wie möglich zu halten, ist die Abbaufläche immer kleiner als 15 ha. Um die wichtige Humusschicht für die Rekultivierung zu retten, wird sie mit der Schubraupe abgetragen und entweder zwischengespeichert oder auf einer vorgefertigten Fläche wieder aufgebracht. Die Flächen werden mit Hügeln und Senken angelegt.

Rekultivierung – für einen geringen Eingriff in die Umwelt

Die Rekultivierung im Bergbau von RIGIPS Austria am Grundlsee erfolgt in enger Abstimmung mit Spezialisten und wird speziell auf die Flora der Umgebung angepasst. Einer der wichtigsten Punkte dabei ist die Vorbereitung der Flächen vor dem Säen. Um einen fruchtbaren Boden für die landwirtschaftliche Nutzung vorzubereiten werden 40 cm Humus auf die vorbereitete Fläche aufgebracht. Dieser wird mit einer speziellen Saatmischung, welche der Region am Grundlsee entspricht, bepflanzt.

Wenn die Rekultivierung der Fläche beim ersten Mal nicht erfolgreich ist, wird dies noch einmal durchgeführt. Um die Vielfalt der Pflanzenwelt zu erhalten, werden die Flächen nur wenig gedüngt.

Außerdem gibt es im Bergbaugebiet drei Transplantationsflächen – zwei Trockenrasen und ein Niedermoor. Diese wurden bereits an einen neuen Platz in bereits rekultivierte Gebiete verpflanzt. Dies soll ebenfalls die Artenvielfalt stärken und erhalten. Der Prozess der Verpflanzung von Orchideen, Bäumen und Sträuchern findet jährlich auf den im nächsten Jahr konsumierten Flächen statt. Weiters werden auf den Flächen auch Zäune aufgestellt. Diese sind wichtig für die Vögel, Schmetterlinge und andere Tiere und helfen so die Landschaft wieder wie vor dem Abbau zu rekultivieren.

Mit der Seilbahn nachhaltig und sicher in Plattenwerk

Die Materialseilbahn bringt seit 1951/52 den Gips sicher an seinen Weiterverarbeitungsort. Ursprünglich war dies die Salzkammergutbahn und dort ein Anschlussgleis.

Die Anlage dient zum Transport von Gips und Anhydrit-Rohstein. Dies zeichnet sie als Lorenseilbahn aus, die vor allem größere Entfernungen über unwegsames Gelände mit ihren Lasten überwinden. Die 8,4 km lange Bahn verbindet über mehrere Bergkuppen hinweg den Tagebau in Wienern über die Antriebsstation Auermahd und Straßen-Anger mit der Entladestation beim Gipskartonplattenwerk der RIGIPS Austria in Unterkainisch, Bad Aussee.

Zwischen 2013-2017 wurde die Seilbahn revitalisiert und ein sicherheitstechnischer Umbau der Stationen vorgenommen. Heute besteht die Materialseilbahn aus ca. 180 Förderwagen, auch genannt Seilbahnhunte, mit je ca. 900kg Fassungsvermögen.

Der Antrieb beruht auf Schwerkraftförderung. Das bedeutet, der Energieverbrauch der Seilbahn ist sehr gering, da der Großteil der Strecke beladen bergab gefördert wird. Die geringe benötigte Energie wird aus grünen Energiequellen bezogen.

Durch den Transport mit der Seilbahn werden jährlich ca. 22.000 LKW-Fahrten in der Region vermieden und somit ca. 260t CO2 pro Jahr eingespart.

Mehr dazu in:

Perfektes Schnittstellenmanagement mit „Unser Schacht“

Gesamtperspektive Installationschacht

Jeder Handwerker kennt die Situation: Auf der Baustelle arbeiten verschiedene Gewerke an einem Projekt. Zeitdruck und mangelnde Kommunikation führen dabei zu Verzögerungen, Schadensfällen und Konflikten. Mit dem Merkblatt „Unser Schacht“, als praktischem Regelwerk, gehört dies der Vergangenheit an.

Merkblatt „Unser Schacht“ für Planer und ausführende Gewerke

Das Merkblatt „Unser Schacht“ befasst sich mit der Planung und Verarbeitung sowie mit Hinweisen für die Schnittstellen dieser Gewerke, um gemeinsam schadensfrei zu arbeiten. Die Abstimmung zwischen den Arbeiten ist vom Auftraggeber oder einem vom Auftraggeber bevollmächtigten bzw. beauftragten Vertreter (z.B. Architekt, Baumeister, Planer) zwischen den Gewerken im Koordinierungsgespräch zu planen.

Dieses Merkblatt gilt für Schachtwände in Trockenbauweise in allen Gebäudeklassen gemäß OIB Richtlinie 2 bzw. den landesgesetzlichen Baubestimmungen.

Wesentliche Definitionen und Begriffsbestimmungen in „Unser Schacht“

Teil von „Unser Schacht“ sind wesentliche Definitionen und Begriffsbestimmungen. Somit sind beispielhaft Schachttypen, luftführende Schächte, feuerwiderstandsfähige Leitungen, Einbauten und Durchführungen und einiges mehr detailliert im Merkblatt enthalten. Dadurch sollten dann alle vom gleichen sprechen.

Um gemeinsam schadensfrei arbeiten zu können, ist die Planung der erste wichtige Punkt. Hier wird der Planer auf einfache Art und Weise unterstützt, welchen Schachttyp er planen und auswählen muss:

Unerlässlich ist aber auch die Koordination zwischen, sowie das „Mitdenken“ von allen Beteiligten. Aus diesem Grund sind in dem Merkblatt die Punkte angeführt, die für die Gewerke wesentlich und wichtig sind und die mit dem jeweiligen Handwerker im Zuge des Koordinierungsgespräches abzustimmen sind. Hier finden sich die Anforderungen aller beteiligten Gewerke wieder. Dies fängt bei Ausführungsplänen an und geht bis zu notwendigen Zulassungen.

Geprüfte Systeme bilden die Grundlage für die Details im Technischen Merkblatt

Geprüfte Systeme bilden die Grundlagen für die Details, die im Technischen Merkblatt vorhanden sind. Da aber nicht jede Lösung gleich aussieht, sind immer die Angaben der Systemhersteller einzuhalten.

Um die Umsetzung der Planung auf der Baustelle sicherstellen zu können, wird auch empfohlen einen Musterschacht zu errichten. Hierbei kann man am einfachsten feststellen, ob die geplanten Maßnahmen durchführbar sind oder ob man noch bei den Details etwas nachschärfen muss. Es gibt also klare Empfehlungen der jeweiligen Gewerke, wann was zu errichten ist.

Nach der Planung kommt die Ausführung

In diesem Teil des Merkblattes werden die folgenden Ausführungen beschrieben:

  • Feuerschutzanforderungen,
  • Befestigungen von Konsollasten in Schächten,
  • Ausführung von Dämmungen,
  • Estricharbeiten und Leitungsführungen auf der Rohdecke,
  • Regelungen zu Abdichtungsarbeiten und keramischen Belägen,
  • sowie Schallschutz und Luftdichtheit.

Schadenfreies Bauen mit dem Technischen Merkblatt „Unser Schacht“

Dieses Dokument bringt uns wieder einen Schritt in Richtung schadensfreies Bauen. Nun gilt es für alle Beteiligten (Bauherren, Planer, Architekten, Bauträger, Generalunternehmer, Brandschutzbeauftragte, Zivilingenieure, Brandschutzplaner, Baumeister, Behörden, Feuerwehr, technische Büros, Sachverständige und ausführende Gewerke) sich an die Vorgaben zu halten und für die fachgerechte Umsetzung zu sorgen.

INFOBOX 

Mitwirkende Institute, Verbände und Firmen:
  • IBS Linz
  • MA 39
  • TGM
  • Holzforschung
  • VÖTB
  • VÖDU
  • ÖFV
  • Air Fire Tech
  • Knauf
  • Saint-Gobain Austria

Downloads:

 

Roadshow „Unser Schacht“
  • Wien am 3. Oktober 2022, 13 Uhr
  • Innsbruck am 6. Oktober 2022, 13 Uhr

Weitere Technische Merkblätter:

Wie alles begann – Historie des Bergbaus am Grundlsee

Bergbau am Grundlsee in der Steiermark

Der Bergbau am Grundlsee reicht bis in das Jahr 1951 zurück und wird bis zum heutigen Tag erfolgreich fortgeführt. Themen wie Recycling und Rekultivierung begleiten RIGIPS Austria dabei täglich und nehmen somit einen wichtigen Stellenwert ein.

Die Anfänge im Bergbau am Grundlsee

Bereits im Jahr 1951/52 gründete man die Grundlseer Gipswerke. Es kam zur Erschließung der Lagerstätte und dem Bau einer Materialseilbahn nach Bad Aussee. Die Seilbahn war damals bereits rund 8,5km lang.

Von 1952-1971 fand untertägiger Anhydrit-Abbau am Grundlsee statt. Es wurden in etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem baute man für die Chemie Linz Schwefelsäure ab.

Gründung von RIGIPS Austria und Wiederaufbau des Plattenwerkes

1971 kam es zur Gründung von RIGIPS Austria. Das Plattenwerk in Bad Aussee wurde gebaut und man beginnt mit dem obertägigen Gipsabbau. Seither findet nur mehr obertägiger Abbau von Gips und in geringen Mengen auch Anhydrit für die Zementindustrie statt.

1990 kommt es durch ein großes Feuer zur Vernichtung des Gipskartonplattenwerkes in Bad Aussee. Bereits zwei Jahre später findet der Wiederaufbau des Werks statt. In den Jahren 2003 und 2007 kümmert sich RIGIPS Austria um die Verfüllung alter Untertage-Hohlräume und schließt somit mit diesem Kapitel in ihrer Geschichte endgültig ab.

Im Jahr 2005 wird RIGIPS Austria Teil der französischen Saint-Gobain-Gruppe: Zeitgleich wird Österreichs erstes Recycling-System für Gipsplatten mit dem patentierten Big-Bag von RIGIPS eingeführt.

Spannende Ansätze zu Naturgips als nachhaltige Alternative beim Bauen und über Prozesse im Bergbau und die Rekultivierung findet ihr in diesen Artikeln.

Habito von RIGIPS als Alternative zu Holzwerkstoffplatten

Hart. Härter. Habito.

RIGIPS Austria bietet die Alternative mit Habito zu Holzwerkstoffplatten im trockenen Innenausbau. Denn Hybridkonstruktionen mit OSB-Platten entsprechen nicht der Norm und für solche Aufbauten gibt es auch keine geprüften Systeme.

Geprüfte Systeme mit RIGIPS Habito

Eine sichere und geprüfte Alternative stellt ein Wandaufbau mit RIGIPS Habito dar. Auch Brandschutz und Schallschutz sind bei solchen Systemen mit geprüft.

Sie stehen den Hybridkonstruktionen auch in punkto Lastenbefestigung ohne Dübel und Oberflächenhärte um nichts nach. Denn hohe Lasten können mit Habito an jeder beliebigen Stelle der Wand befestigt werden.

Der Einfluss einer OSB-Platte auf den Brandschutz 

Trockenbauwände, an die Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden, bedürfen eines Klassifizierungsberichtes nach ÖNORM EN 13501-2. Wenn Holzwerkstoffplatten, die als brennbare Baustoffe gelten, in klassifizierten Bauteilen eingebaut werden, ändern sich die brandschutztechnischen Eigenschaften der Konstruktion.  Der großflächige Einbau brennbarer Plattenprodukte kann im Brandfall sogar zu einem vorzeitigen Versagen des Bauteils führen.

Im Gegensatz dazu sind Systeme mit RIGIPS Habito brandschutzgeprüft.

Bester Schallschutz

Wird bei einer Metallständerwand eine Lage Gipsplatten durch eine Lage Holzwerkstoffplatten ersetzt, verringert sich das Schalldämmmaß der Konstruktion deutlich. Der Unterschied beträgt 8 dB im Vergleich zur zweilagig mit RIGIPS Habito beplankten Konstruktion. Dies macht sich in der Praxis dahingehend bemerkbar, dass man von einer Halbierung der empfundenen Lautstärke spricht.

Legende: Der Einfluss auf den Schallschutz der Trockenbauwand – Schalldämmmaß Rw von Metallständerwänden

A) Beidseitige Beplankung aus 12,0 mm OSB und 12,5 mm Gipsplatte (Bauplatte),                  B) Beidseitige Beplankung aus zwei Lagen 12,5 mm RIGIPS Habito

Rissbildung bei OSB-Platten

OSB-Platten weisen im Vergleich zu gipsbasierten Werkstoffen ein höheres Maß an feuchtebedingten Längenänderungen auf. D.h. unter Einfluss von Feuchtigkeit kann sich eine Holzwerkstoffplatte verziehen. Dies wiederum birgt ein hohes Risiko für Rissbildung der Wandoberfläche, z.B. im Fugenbereich.

Weiterführende Informationen

Naturgips als nachhaltige Alternative

Bergbau Rigips Austria am Grundlsee in der Steiermark

Naturgips in all seinen Facetten bildet eine nachhaltige Alternative zu REA-Gips. Doch warum ist das so?

Die Entstehung von Naturgips

Gipsrohstein setzt sich zusammen aus CaSO4 ( = Calciumsulfat-Dihydrat ) x 2H2O (=Wasserstoffperoxid) und diversen Nebenmineralen. Der erste Gips ist somit vor ca. 250 Mio. Jahren durch das Eindampfen von Meerwasser entstanden.

Durch den Druck, der bei der Alpen-Bildung ausgeübt wurde, wandelte sich Gips zu Anhydrit (CaSO4) um. Es kommt zur Ablagerung von Sedimenten und damit zur Überschiebung und Hebung der Alpen. Unter Sedimenten versteht man Teilchen aus Flüssigkeiten, die sich unter dem Einsatz der Schwerkraft absenken oder ablagern.

Die Rückwandlung von Anhydrit in Gips

Anhydrit, auch als Anhydritspat bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfate“ mit der chemischen Zusammensetzung Ca[SO4] und damit chemisch gesehen Calciumsulfat.  Anschließend wurde oberflächennaher Anhydrit durch Regenwasser wieder in Gips umgewandelt (rund 10 – 30 m). Die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren bedeckte den Gips mit 10 – 30 m Gletschermoräne (Abraum).

Die Vorteile von Naturgips

REA-Gips, das Gegenstück zu Naturgips, entsteht nicht auf natürliche Weise, sondern stellt ein Nebenprodukt in Rauchgasentschwefelungsanlagen, beispielsweise von Kohlekraftwerken, dar.  Durch das vermehrte Schließen der Kohlekraftwerke in Europa, ist Naturgips damit umso wertvoller.

Außerdem zeichnet sich Naturgips durch folgende Punkte als umweltfreundlich und nachhaltig aus:

  • reines Naturprodukt, das auf natürliche Weise durch Ablagerungen entstanden ist
  • muss damit nicht extra hergestellt werden
  • beinhaltet keine Schadstoffe
  • hat niedrigen CO2-Ausstoß und lässt sich mit wenig Energieaufwand fördern
  • kann unbegrenzt recycelt werden

Naturgips von Rigips Austria

RIGIPS Austria, als Teil der Saint-Gobain Austria GmbH, setzt ausschließlich auf Naturgips und gewinnt diesen seit 1951 aus dem eigenen Bergbau am Grundlsee.

Mehr dazu in: